Artikel-Schlagworte: „wirtschaftskrise“

AUDI: Nichts verstanden!

Donnerstag, 11. Dezember 2008

Das bekam ich gerade per Newsletter:

Audi schaltet Werbespot beim Super Bowl.

“Vorsprung durch Werbung: Audi zeigt’s der US-Konkurrenz und bucht beim kommenden “Super Bowl” im Februar 60 Sekunden Werbezeit auf NBC, in der der deutsche Autohersteller erstmalig seinen neuen Spot für die Luxusmarke “R8″ zeigt. Kostenpunkt: Sechs Millionen US-Dollar. Audi ist das offenbar den Spaß wert, um der darbenden US-Konkurrenz zu zeigen, dass es noch Autobauer mit Geld gibt. NBC atmet laut hörbar auf: Wegen der Wirtschaftskrise hat der Fernsehsender bislang Schwierigkeiten, die etwa zwölf Spots zu besetzen, die traditionell die teuersten des Jahres sind.”

Guck hier.

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Aber mal ehrlich – was zeigt uns die Aktion wirklich?

Ja, genau: Dass die Ingolstädter absolut gar nichts verstanden haben! Mal ganz davon ab, dass wir offenbar in eine der schlimmsten Wirtschaftskrisen seit Menschengedenken schlittern und sich die Karre bald GAR KEINER mehr leisten kann (die Zeiten, in denen sich Gordon Gekkos so ein Geschoss für die Wochenendfahrt in die Hamptons direkt aus dem Showroom kaufen konnten scheinen ja so ziemlich vorbei, weil Boni auch nicht mehr das sind, was sie mal waren), ist doch auch auf anderer Ebene alles klar:

Die US-Hersteller gehen gerade den Bach runter, weil Sie jahrelang am Verbraucher vorbeiproduziert haben. Und Audi will 6 Millionen Dollar (reine Mediakosten!) für einen Spot ausgeben, der in diesen Zeiten einen luxuriösen Sportwagen mit einem Durchschnittsverbrauch von 15 Litern Super (auch gerne doppelt so viel -wrooooom-) bewirbt.

WAS SOLL DAS?!

Lieber sollte Audi eine Neuauflage des 3L A2 ankündigen, verschedammte Scheiße nochmal!

Angela Merkel.

Sonntag, 7. Dezember 2008

Die Möglichkeit besteht, dass von dieser ersten Amtszeit nicht mehr bleibt als eine misslungene Gesundheitsreform.

Und eine Kanzlerin, die einen Aufschwung von ihrem Vorgänger geerbt und einen Abschwung nicht beherzt abgefedert hat.

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Besser kann ich es gar nicht sagen. Exakt die gleichen Gedanken fliegen in meinem Kopf schon seit Wochen quer umher.

Die Presse geht vor die Hunde.

Montag, 1. Dezember 2008

Was hier noch aussah wie das Revival der Blätter.

KLICK.

Verpufft im Wirtschaftschaos.

KLICK.

KLICK II.

Goethe über Geld.

Freitag, 21. November 2008

“Handelt einer mit Honig, er leckt zuweilen die Finger.”

Aus “Maximen und Reflexionen”.

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Ach es geht schon wieder so viel ums Geld bei meistermochi.
Aber es ist das Thema dieser Monate. Was will man machen?

Guck’ hier. KLICK

Opel: Ich hab’s!

Freitag, 21. November 2008

HA! Der alte meistermochi wieder!

In logischer Konsequenz zu diesem Posting sage ich:

Die Chinesen werden sich an der GM-Konkursmasse laben und sich Opel schnappen! WOW! Das fetzt, Baby! Du wirst sehen!

Finanzkrise: Der Staat war nie weg!

Samstag, 25. Oktober 2008

Hui hui! Der Staat ist ja jetzt ganz groß zurück, rettet Banken, Wirtschaft und Mittelstand.

Moment mal. Zurück?

Wenn man jetzt liest, wer die Hilfsinstrumente des Staates wirklich in Anspruch nimmt, wird man darin bestätigt, dass “Deutschland” nie weg war. Viel mehr haben vor allem die Landesbanken das große “neoliberale” Rad kräftig wirbeln lassen.

BayernLB, WestLB, HSH Nordbank: Der Staat und die Länder sitzen bankentechnisch offenbar tief in der Scheiße. Tiefer als Privatbanken? Wird sich zeigen. Vielleicht hat man in den Landesbanken ja auch nur ein Spiel mitgetragen, von dem man – wie sich jetzt zeigt – keine Ahnung hatte. Und so müssen die staalichen Häuser die Milliardenhilfen jetzt als erste Anfragen.

Wie auch immer.

Der Staat scheint nicht >>uns zu retten. Er scheint sich selbst und seine eigenen Institutionen zu retten. Somit ist der Jubel für den neuen starken Staat fehl am Platze. Er hat die Krise schließlich mit verursacht. Dann kann er jetzt auch Feuerwehr spielen! Und dazu kommt: Er gehört hinterfragt. Und an entscheidenden Stellen umgestaltet und personell umbesetzt.

Eines muss jedenfalls aufhören: der Jubel. Schließlich scheint der nur auf hervorragender PR zu fußen.