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I watched C-beams glitter in the dark near the Tannhauser gate.
Mittwoch, 15. April 2009Der Mensch macht, was geht.
Freitag, 15. August 2008Ob Doping, Daten oder Desoxyribonukleinsäure: Der Mensch macht’s. Er pumpt sich auf um schneller zu laufen – weil es geht. Er sammelt Daten um mehr zu wissen – weil es geht. Er manipuliert Erbgut um zu heilen – weil es geht!
Hauptsache machbar.
Ganz gleich ob es uns passt oder nicht: Wir werden uns damit arrangieren müssen. Und tun es bereits. Eine Mehrheit ist auf dem besten Weg Doping zu dulden. Eine Mehrheit beschwert sich zwar über massive staatliche Datenspeicherung oder das stasiVZ, macht aber mit und lässt sich durchleuchten.
Und ich sage: Eine überwältigende Zahl will hochwirksame Medikamente gegen Krebs, Alzheimer, Parkinson. Auch wenn damit Erbgut verändert und weitreichende Konsequenzen unkalkulierbar werden.
Wir sind so.
Natürlich wollen, machen und dulden wir das alles. Keine Überraschung: Dieser Geist hat uns bis auf den Mond gebracht und bis tief in den Marianengraben. Er hat uns das Penicillin entdecken lassen und Herztransplantationen ermöglicht. Alles zu tun, was geht, ist also menschlich. Das macht uns aus.
Tatsächlich leben wir bereits mit den Folgen. In einer hochtechnisierten, mitunter gegen unsere Natur entartete Welt. Aber wir gehen damit um. Und wir werden auch mit zukünftigen hausgemachten Problemen und veränderten Bedingungen umgehen. Und bestehen!
Zukunft? Gern!
Dass wir gläsern werden – physisch und psychisch manipuliert – wer will das noch bezweifeln? Science-Fiction-Autoren haben High-tech beschrieben, Raumfähren, Robotik, Terminator 1-4, Blade Runner, 1984 und eine schöne neue Welt. Und sie sollten, haben und werden Recht behalten. Angst muss das keinem machen. Denn: So sehr wir uns Bürden aufladen, so anpassungsfähig sind wir auch.
Also keine Panik vor Kameras, Gensequenzen, Datenbanken und Co. Aber Achtung: Eine Hand am Stecker kann nicht schaden… NIEMALS.