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Michael Jackson, Ikone, Held und Legende, ist nicht tot: “I always wanted to do music that influences and inspires each generation. Lets face it, who wants mortality?”

Freitag, 26. Juni 2009

Videoclip: aus Captain EO.

Habe ich damals in 3D im Eurodisney gesehen. Ich kann
es einfach nicht fassen. Meine Welt hat er jedenfalls
geprägt. Ich hab tausend Erinnerungen. Und live
habe ich ihn erlebt. Damals gab es noch richtige
Konzertkarten – nicht diese uniformen GetGo-Tix.

Michael Jackson! Thriller! Moonwalk! Michael Jackson!

“Lets face it, who wants mortality?” He did it.

Danke.

Nachruf in der ZEIT.

Huldigung im Spiegel.

Und hier kommen noch ein paar Leckerbissen!

Screenshots von der Ticket-Site seiner jetzt gecancelten Konzerte. Tolle Videos sind da eingebunden. Klar: Sehr pathetisch alles. ABER: Da ist tolles und sehr rares Material dabei. KLICK auf eines der Bilder und du bist drüben und kannst dir das wirklich coole und authentische Zeug angucken. Crazy Fans, tolle Konzert-Impressionen. Wahnsinn! Und nicht auf YouTube…

Die Videos haben mitunter so ihre Längen.
Durchhalten: Es lohnt sich!

Michael Jackson dankt seinem Idol James Brown:

Und ich ihm.

Michael Jackson just passed away.

Meine Jugend ist damit definitiv vorbei.

Das Apollo Theatre in New York zollt Tribut:

Ein Auftritt Michael Jacksons im Apollo. Aus seinem Spätwerk
quasi. Aber noch immer extrem explosiv:

Und weil’s so cool ist hier die Apollo-Huldigung für MJs Vorbild:

MJ bei ui.de

MJ bei wortvogel.de

MJ bei spreeblick.de

MJ bei konzentrat.org

MJ bei hermsfarm.de

MJ bei pierre-markuse.de

MJ bei peter-noster.de

MJ bei tristessedeluxe.blogger.de

MJ bei brainwash.webguerillas.de

MJ bei basicthinking.de

MJ bei Kanye West

MJ bei eyesaiditbefore.de

MJ bei killefit.de

MJ bei budimon.de

MJ bei n e r d c ore.de

MJ bei 78s.de

MJ bei cafedigital.de

MJ bei amypink.com

MJ bei datenvandalen.de

MJ bei fuenf-filmfreunde.de

MJ bei bloggstarr.de

MJ bei nicorola.de

MJ bei macelodeon.de

MJ bei webrocker.de

MJ bei xfuckerx.de

MJ bei de-bug.de

MJ bei marketing-blog.biz

MJ bei dieerklaerung.wordpress.com

MJ bei r 2 2 3 .blogspot.com

MJ bei Alan Light auf flickr

MJ bei indie-pedant.de

MJ bei atomality.wordpress.com

9/11: Da wo wir waren… II

Donnerstag, 11. September 2008

Tante Vernunft:

ich saß im bus und habs im radio gehört. und dann waren wir doch alle bei einem gegenüber aufm blauen sofa und haben über einen möglichen dritten weltkrieg spekuliert und twix gegessen.

ach ja und ihr wolltet doch tage vorher mit spielzeug machinenpistolen durch die stadt fahren und ward dann froh, das nicht gemacht zu haben…

der meister meint:
das müssen wir unbedingt nachholen! VERURTEILEN!

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meistermochi hatte an dem Tag irgendwie 7 oder 8 Stunden (Spanisch? Musik?). Dann zockelte er mit seinem Mitsubishi nach Hause und hörte dabei Kassette. Schlußendlich angekommen kümmerte er sich wie immer nicht mehr um etwaige Vokabeln und zappte sich lieber mal durch’s Nachmittagsprogramm (nannte man das damals schon Hartz4-TV?). Dort erwartete ihn RTL am Mittag, nur halt extended am Nachmittag.

“Heureka”, dachte sich der meistermochi, “Kabelbrand im WTC!”

Zu dem Zeitpunkt (15 Uhr) war noch nicht ganz klar, was überhaupt los ist.  Dann aber klöppelte der Anchorklöppel los: womöglich ein Flugzeug. Und dann: ein zweites im Anflug.  Es war klar: Terror. Den Einschlag der zweiten Boeing habe ich dann wohl noch erlebt, um sogleich ins Auto zu springen um zu tanken. Man wusste ja nicht, was noch so passiert. Vielleicht musste man morgen ein Schnapsglas Benzin gegen schimmeliges Maisbrot tauschen – oder gegen sein Leben. Die Schlange an der Tanke war somit auch denkbar lang und es dauerte eine Weile bis auch ich endlich auf dem blauen Sofa angekommen war.

Ich kann mich nicht mehr an das Twix erinnern.

Und auch nicht an Tante Vernunft. Wohl aber jetzt wieder dunkel an die Maschinenpistolentour. Hier aber auch nicht an das warum, wieso, weshalb. Was aber bleibt und was mich mehr über die Weltwirtschaft gelehrt hat als 14 jahre Schule, waren die sinkenden Spritpreise am nächsten Tag. Warum sinkend? Weil die Weltwirtschaft sich abgekühlt hatte bzw. ein Rückgang der Wachstumsraten befürchtet wurde. Tja, und wo die Nachfrage sinkt, sinkt der Verbrauch und damit der Preis.

Da saß ich nun auf meinem Benzin.

Meine Notwährung wurde egal. Und das schwarze Loch, welches sich auf meinem Konto einnistete quälte mich fast genauso wie die “bedingungslose Solidarität” der Obrigkeit. Zum Glück war das ein gutes Stück gelogen. So gelogen, wie die Szenarios in den Katastrophenfilmen, in denen sie alle noch schnell Tanken, Futter und Batterien kaufen.

Ich jedenfalls war darauf reingefallen.

Bildung à la Hollywood war also suboptimal, ebenso wie Wirtschaftslehre an der Schule.

Die Taliban dagegen hatten ihren Lehrauftrag erfüllt.