Natürlich gibt es weiterhin neuen Kram von mir.
Lyrik, Texte, Kurzprosa sowie Mädchen, Gedanken
und Experimente auf:
Archiv für die Kategorie „politik & zeitgeschehen“
Ich “blogge” weiter.
Samstag, 20. Februar 2010Pause.
Dienstag, 12. Januar 2010Qualitätsjournalismus.
Samstag, 9. Januar 2010Das Verhältnis von Fotografen und Prominenten hat sich entscheidend geändert.
Freitag, 11. Dezember 2009ZEIT ONLINE: Bekommt man durch solche Bilder tatsächlich mehr “Einblick”?
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ICH WUSSTE ES, ICH WUSSTE ES!
Geldangstpreis.
Montag, 30. November 2009Und die Angst, die Du fühlst,
ist das Geld, das Dir fehlt,
für den Preis, den Du zahlst
(Blumfeld, Sing Sing, 1994)
Welt ohne Anwälte.
Samstag, 21. November 2009DAS IST MEIN MANN!
Montag, 26. Oktober 2009Man fragt sich nur, warum erst ein Holländer
kommen muss. Und warum er keine Rücken-
deckung seiner Kollegen bekommt.
So einfach? Ganz genau!
Mittwoch, 14. Oktober 2009Online-Durchsuchung und Co.: Frau Zuber hat nichts zu verbergen.
Freitag, 18. September 2009Leute wie Frau Zuber zerstören Menschen und alles,
was zivilisatorisch wichtig ist.
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Man muss die Leute doch tatsächlich vor sich selbst
beschützen.
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Und wenn du keine Leiche im Keller hast, bekommst
du eine reingelegt:
Der Staat als Dieb.
Donnerstag, 10. September 2009Als großes Finale strebt der Staat die Massenenteignung seiner Bürger an. Bad Banks, Kreditklemme, Währungsabwertung, Anleihecrash und Hyperinflation sind die Werkzeuge derer sich der Staat bedient um sich selbst am Leben zu erhalten.
Wenn der Staat als Dieb agiert, hat er jedoch keine Existenzberechtigung mehr und die Anarchie gewinnt die Oberhand. Zeigte doch die Weimarer Republik, dass es keine bessere Methode gibt, die Grundlagen einer Gesellschaft zu vernichten als die Währung zu ruinieren.
Die Geschichte eines Krisenaussteigers.
Sonntag, 6. September 2009Macht Geld frei?
Freitag, 7. August 2009Freunde,
heute habe ich etwas ganz Besonders für Euch: Einen Gastbeitrag des von mir hochgeschätzten Benjamin Blaesi. Er bloggt im allerbesten liberalen Sinne hier. Und zwar so konsequent, dass man sich selbst ertappt, sich auch mal herrlich daran reiben kann und natürlich immer wieder hinklickt.
Also: Macht Geld frei? Das war meine Frage. Und hier seine Gedanken dazu:
Erstens
Die libertäre Definition von Freiheit – Freiheit als Abwesenheit von Zwang und Gewalt:
Diese Art von Freiheit ist nicht abhängig von Geld. Vielmehr sind die Kultur, die ethisch-moralischen Vorstellungen und der Charakter der betreffenden Personen ausschlaggebend.
Doch Geld ist die Voraussetzung für ein marktwirtschaftliches, neuzeitliches Sicherheitswesen. Denn je mehr Wohlstand vorhanden ist, umso ausgeklügelter die Schutzmechanismen, die das Individuum erstehen kann, umso gerechter auch die Justiz, denn der Rechtsfindung stehen nun bessere Mittel zur Verfügung, um über Schuld und Unschuld eines Verdächtigen zu urteilen.
Zweitens
Freiheit als Handlungsspielraum: In dieser heutigen, von Technik und Technologie durchdrungenen Welt existieren eine Myriade Handlungsmöglichkeiten, Tausende mehr als im Mittelalter oder in der Antike. War die Anzahl Freizeitmöglichkeiten vor ein paar hundert Jahren gerade mal auf Beizenbesuch, Bordellbesuch, Ausflug an den nahen See und Daheimbleiben bei Kind und Familie beschränkt, kann man heute zwischen chinesischem Take-Away und französischem Fünfsternerestaurant, Stripshow und Casinobesuch, Ferien in Hawaii und Pazifikkreuzfahrt auswählen (nicht zu vergessen all die Vergnügungen, die in digitalen Maschinchen wie iPhones oder Wiis schlummern).
Dies alles sind Optionen, die sich nur in einer stark arbeitsteiligen Wirtschaft erdenken lassen. Doch Arbeitsteilung erfordert Handel: Hunderte Tauschgeschäfte werden getätigt, bloss um einen simplen
Bleistift in die Papeterie deiner Kleinstadt zu liefern. Transaktionen, die Geld als Tauschmittel bedingen. – Der Direkttausch (Ware/Ware) wird durch einen Kauf (Ware/Geld) ersetzt, wodurch beliebige Transaktionen zwischen beliebigen Personen erst möglich werden. Die zeit- und kraftraubende Suche nach einem passenden Tauschpartner (der die gewünschte Ware hat und bereit ist, sie gegen die angebotene Ware einzutauschen) entfällt. Das einzige, das verhandelt werden muss, ist der Preis.
Womit ein anderer Vorteil des Geldes angesprochen wäre: Es ermöglicht den Preismechanismus, ohne den die “effiziente Allokation der knappen Ressourcen” schwer möglich wäre und dessen Abwesenheit einerseits zu grober Ineffzienz, d.h. blatanter Verschwendung führen würde, andererseits das Unternehmertum verkrüppeln würde, da es gerade die Preise sind, die dem Unternehmer erlauben, Angebot und Nachfrage zu kennen und so momentane Entscheide zu fällen und zukünftige Tätigkeiten zu planen.
Die Existenz von Geld ist zwar nicht Bedingung eines freien Marktes, da dieser, d.h. der freiwillige Tausch von Gütern, auch ohne Noten und Münzen möglich ist. Geld verhilft dem Kapitalismus aber erst zu seiner
Blüte. Die Genialität des Marktes wäre ohne Geld kaum sichtbar.
Geld ist somit der Schlüssel zum Wohlstand. Die Abschaffung von Geld würde folglich nicht ins sozialistische Paradies führen, sondern die Menschheit um Jahrtausende zurückwerfen und uns nicht zur unsere technologischen Gadgets kosten, sondern vermutlich auch ein gutes Stück Zivilisation.
Wohlstand wiederum kreiert Handlungsoptionen, die einen anderen Aspekt des breiten Konzepts der Freiheit darstellen, da ihr Vorhandensein erst die Selbstverwirklichung des Menschen ermöglicht. Das Individuum ist also umso freier, je mehr Möglichkeiten ihm offen stehen.
Somit darf ich schliessen, dass sich der Mensch einzig im freien Markt, in den ein gesundes Geldwesen integriert wurde (keine planwirtschaftliche Verkrüppelung, wie sie heute existiert), frei und kreativ entfalten kann. Der Humanismus bedingt also genau wie der Individualismus (denn beide fordern die Selbstverwirklichung des Einzelnen) die Existenz von Geld.
Drittens
Geld befreit auch den Geiste, denn erst genügend grosser Wohlstand ermöglicht uns, zu sinnieren. Nachzudenken. Müssiggang zu treiben (gedanklich wie fleischlich).
Viertens
Das post-scarcity-Zeitalter lässt sich nur erreichen, wenn der Kapitalismus genauso angenommen wird wie neue Technologien. Das Erreichen dieses Punktes, wo Maschinen sämtliche Produktions- und Fertigungsprozesse übernehmen und auch eine Unzahl Dienstleistungen anbieten können, würde nicht nur den Handlungsspielraum des Individuums extrem vergrössern, sondern ihn auch der ‘Pein der Arbeit’ entbinden, da er sich nun nicht mehr selber ernähren müsste, sondern von Maschinen genährt, gekleidet und technologisch ausgerüstet werden würde. Der Mensch hätte also seine gesamte Lebenszeit zur Selbstverwirklichung zur Verfügung und müsste sich keine Sorgen mehr um seine Arbeitsstelle oder die Bezahlung der Hypothek machen.
Fünftens
Einzig der Kapitalismus kann die Menschen in den Besitz jener Technologien bringen, die ihn nicht nur ferne Galaxien entdecken lassen werden, sondern ihn auch von Krankheit, Zerfall und Tod befreien werden, also den transhumanistischen Traum verwirklichen.
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Nochmal danke, Benjamin!
SZ Poetry Slam: Es geht um Politik.
Donnerstag, 30. Juli 2009Es holpert und ich bin gar kein Poetry Slammer…
aber am Ende ist es einfach die Wahheit.
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UPDATE: Ha, 2,5 Sterne. Naja, straft mich Amateur
nur ab, hihi.
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UPDATE 2: JA GEHT ES NOCH?
Krieg, Unterdrückung, Weltverschwörung? 9/11-, Irak-, Afghanistan-Lüge? Was haltet Ihr davon?
Samstag, 25. Juli 2009tagesthemen: Reinald Becker kommentiert Porsche und Wiedeking. Bullshit!
Freitag, 24. Juli 2009Na Freunde, gestern “tagesthemen” gesehen? Reinald Becker kommentierte die VW/Porsche-Soap. Und er war schlecht. Meine Herren, war der schlecht.
Wenn Kommentatoren im Rahmen der “tagesthemen” schon mit einem arg gesetzten “Übrigens:…” zum Endspurt und zur Schlusspointe ansetzen… ich meine: Um Gottes Liebe willen! Einfach mal die Klappe halten!
Ja: Ich glaube auch, dass Porsche Porsche bleibt. Audi zeigt seit Jahrzehnten wie man sich innerhalb des VW-Konzerns profiliert und das das geht!
Was mich stört ist diese dumme Art a là “Ich hab’s ja schon immer gewusst: Piech und Wulff waren/sind eine Nummer zu groß für Wiedeking”. Jau, Reinald! Whatever!
Aber dass du auch noch behauptest, dass in einem Lamborghini (gehört Audi, sprich VW) noch keine Polo-Teile verbaut wurden grenzt an Ignoranz. Wer in den letzten Jahren auch nur mit einem Auge einen Artikel über eine neue Flunder mit dem Stier im Emblem gelesen und das andere Auge auf die Fotos geschmissen hat, dem fiel schnell auf, dass außen der cw-Wert-Diktator die Linien führt und im Interieur die typisch puristische Audi-Anmutung Einzug gehalten hat: grau, vielleicht nicht billig, aber leidenschafts- und lieblos. Zumindest für einen verdammten Sportwagen aus Italien:

Da hatte man sich beim hauseigenen Audi R8 mehr Mühe gegeben, aber Feuer kommt auch da nicht auf:

Man vergleiche nur Mal die Lenkräder!
Mir könnte es ja egal sein und ich kann mir die Dinger eh nicht leisten. Aber Mann, Reinald Becker: Immer schön bei der Wahrheit bleiben und beim Altklug-Overdrive mal den Nachbrenner ausschalten. Ist ja ekelhaft sonst!
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Herr Becker on air. So ab Minute 13.40.
Porsche vs. VW: Dallas im Dax.
Donnerstag, 23. Juli 2009“Welch ein Drama! Welche Paarungen! Ferdinand Piëch gegen Wendelin Wiedeking – der asketische, misanthropische Milliardär und der lebenslustige, bisweilen großspurige Managerstar.
Piëch gegen Wolfgang Porsche – Cousins, Konkurrenten, Charakterantipoden.
Christian Wulff gegen Wiedeking, der geduldig taktierende Ministerpräsident im Clinch mit dem Marschall Vorwärts der deutschen Industrie, Betablocker gegen Alphatier.
Schließlich Uwe Hück gegen Wulff, der Boxerbetriebsrat im Schlagabtausch mit dem Schwiegersohnpolitiker.
Das Ganze ergibt eine Mischung aus Ultimate Fighting und Dallas im Dax. Eine Industriesoap mit immer neuen Wendungen.”
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Geschrieben von Rüdiger Jungbluth. Alles lesen bei zeit.de.
Krise? China kauft ein!
Mittwoch, 22. Juli 2009Im Topf: 2000 Milliarden Dollar *räusper
>> Reich, reicher, China: Die Volksrepublik sitzt auf
üppigen Devisenreserven. Jetzt erklärt Premier Wen Jiabao,
mit dem Geld im Ausland auf Shoppingtour gehen zu wollen:
“Wir sollten die Öffnung unserer Unternehmen vorantreiben
und dafür unsere Devisen nutzen.” <<
Heute hier zu lesen.
Und damals hier – bei mir.

Spiegel Online schreibt: “Junge Elite | Wir wollen etwas verändern”.
Donnerstag, 16. Juli 2009Und ich dachte die heute 20-35-Jährigen sind schlimm. Gerade eben lese ich aber von U20-Menschen auf Spiegel Online: “Wir haben ein leidenschaftliches Bild von Arbeit – Geld interessiert uns nicht”.
Aber gleichzeitig wird darüber gemeckert, dass das Kapital gesellschaftsintern ungerecht verteilt ist! Schon klar, wenn man anderen die dicken Fleischtöpfe überlässt…
Diese Leute sind die von Staat, Wirtschaft und Gesellschaft perfekt geformten Arbeitsroboter. Im Sinne von “…für einen Hungerlohn buttern wir unsere Persönlichkeit in ‘Projekte’. Das Maul aufmachen? Nee. Lieber online das zweite Ich pflegen”.
Wo soll das hinführen? Dieses Land hat sich Cyborgs erschaffen! Herr Jesus, was ist passiert?! Sind denn nur noch die Ü40-Jährigen normal geblieben?
Noch ein Indiz… Mensch-Maschinen… das Ziel? Nach Plan funktionieren:
Dieses “nichts sagen, nicht auf die Strasse gehen” wird uns alle noch Kopf und Kragen kosten. Wir funktionieren lieber im System und denken, dass wenn wir nur hart genug anpacken, alles schon werden wird und wir etwas “verändern”. Das ist so eine Scheiße! Da drehen sich ganz andere Räder und du passt besser auf, dass du nicht als Schmieröl endest!
Keine Ahnung wie unsere Generation jetzt heißt und weiß der Teufel wie die Nachrücker sich nennen: Aber diese Art widert mich an und ich kotze mich selber an! Werde das Gefühl nicht los, dass ich von der Denke her zwischen Kohorte “Tempo” und Kohorte “Neon” feststecke und gar nicht mehr weiß, wohin das alles führen soll…





