Archiv für die Kategorie „meinung maximal“

Sieh an!

Samstag, 2. Mai 2009

Guckt doch gerade mal was ich da am 1. Mai gepostet habe…

Idioten und Gewalt dieser Art haben in diesem Blog keine Relevanz. Punkt.

Der FC Bayern München: Die Fehler wurden vor Klinsmann gemacht.

Samstag, 18. April 2009

Ich war für Klinsmann. Und bin immer noch für ihn. Er kann die Dinge richtig anpacken und in die Wege leiten. Aber er hat Fehler gemacht. Muss man jetzt nicht wieder alle aufzählen. Nur eins: Mit dem Rensing-Dilemma hat er mich richtig geärgert!

Michael Rensing abzusägen ist eine reine Alibi-Handlung, um von den eigenen Fehlern abzulenken: Vom Unvermögen, die Abwehrreihen zu ordnen und für Kontinuität bei Taktik und Aufstellung zu sorgen!

Aber gut… das eigentlich Problem liegt woanders.

Der Kardinalfehler war, Felix Magath zu feuern!

Hoeneß sucht seit Jahren einen Nachfolger. Er findet keinen. Und den besten Mann als Teammanager englischer Prägung haben er und andere verprellt. Wie einen dummen Jungen haben sie Magath vom Hof gejagt. Jetzt wird er mit Wolfsburg Meister.

Und Hoeneß guckt blöd aus der Wäsche, Lattek weint. Eigentlich könnte hier schon Schluss sein. Nur eines noch:

Toni Kroos, Piotr Trochowski, Guerrero. Tafelsilber-Athleten der Nachwuchsarbeit des FC Bayern. Alle verliehen oder verkauft.

Dafür setzen sie in München auf einen alten Oddo, einen Lucio, der seine besten Tage hinter sich hat und einen Butt der – statt “Sicherheit” zu geben – die Bälle vertendelt.

Dazu wird ein Janssen wieder abgegeben und ein Podolski wird vergrault.

Aber Ottl und Lell müssen als Notnagel für eine verfehlte Defensivpolitik die Köpfe hinhalten…

Klar: Alles unterschiedliche Spielertypen auf unterschiedlichen Positionen. Aber der Weg des Stumpfsinns wird deutlich. Und das ist nur eine der vielen Baustellen des FC Bayern München dieser Tage.

Mehr noch gibt es hier und hier.

Dummes Zeug von Günther Netzer: “Magath macht zu viel!”

Freitag, 17. April 2009

Fußball-Ikone Günther Netzer rät Felix Magath zur Aufgabe einer seiner drei Posten bei Bundesligist VfL Wolfsburg. „Er muss sich von den Pflichten eines Managers und Geschäftsführers befreien“, forderte Netzer in seiner Kolumne der Bild-Zeitung. „Magaths Stärke liegt eindeutig in der täglichen Arbeit mit den Spielern“, begründete Netzer.

Günther Netzer, das ist doch grober Unfug!

Magath hat den genau richtigen Machtumfang. Die Macht, die ihm beim FC Bayern gefehlt hat, um noch mehr zu erreichen. Er hat jetzt die Spieler die er braucht. Zu behaupten, Magath könnte seinen Job nicht, grenzt an eine Unterstellung! Ich glaube auch kaum, dass er überlastet ist. Mit Sicherheit hat er genug Leute, die ihm den Kleinkram vom Leib halten.

Schweig, Günther!

***

Es sei an Rudi Völlers Wutrede erinnert…

Völler im Interview mit Waldemar Hartmann.

Netzer (wird zugeschaltet):
“Es stimmt, dass wir früher auch schlecht gespielt haben. Wir haben dann auch zehn Klassespiele nacheinander abgeliefert. Aber so eine Anhäufung, wie sie jetzt Rudi Völlers Mannschaft abliefert, gab’s bei uns nicht. Er kann froh sein, wie er bei uns im letzten Jahr noch weggekommen ist.”

Völler:
“Die zehn überragenden Spiele hintereinander will ich aber gesehen haben. Das muss vor dem Zweiten Weltkrieg gewesen sein!”

Weltgeschehen aktuell.

Freitag, 10. April 2009

Weniger Politik, mehr Larifari!

Hatte ich das nicht schonmal gefordert?

CDU: Killerspiele verbieten. SPD: Schützenvereine verbieten. meistermochi: Ideologien verbieten.

Sonntag, 5. April 2009

Und akzeptieren, dass wir alle Schuld sind, weil wir gewinnen wollen und Verlierer produzieren.

US-Waffenfetischismus.

Mittwoch, 25. März 2009

Ich meine ich habe die Bilder hier auch schon in einer Doku gesehen. Später decken die den Platz dann noch mit Napalm aus Napalmwerfern ein.

Bekämpfen sowas.

via

Der Unterschied.

Samstag, 14. März 2009

Was unterscheidet ihn von ihm? Welche Erfahrungen machen aus einem kauzigen Typen einen witzigen Stranger (meiner Meinung nach später mal erfolgreicher Animationsfilmer oder so) oder einen tötenden Stranger (de facto jetzt tot)?

Und kann man das eigentlich verhindern? Nein. Natürlich nicht. Man kann viel dafür bzw. dagegen tun, doch es niemals ganz verhindern.

Aber ich meine, man kann Menschen – die warum auch immer zu allem entschlossen sind – die Werkzeuge wegnehmen.

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AKTION: Aufruf zur Schulverweigerung.

Mehr Info.

Der Fehler im Bild.

Freitag, 13. März 2009

Wahnsinn kann es geben. Hass auch. Komische Welt, so what?

Aber Waffen? Waffen muss es nicht geben. Nicht in der Zivilgesellschaft. Waffen müssen jetzt endlich verboten werden.

Obama nochmal.

Donnerstag, 12. März 2009

Unsere Herausforderungen mögen neue sein. Und auch die Instrumente, mit denen wir ihnen begegnen, mögen neu sein. Aber die Werte, von denen unser Erfolg abhängt – harte Arbeit und Ehrlichkeit, Mut und Fairplay, Toleranz und Neugier, Loyalität und Patriotismus -, diese Werte sind alt. Diese Dinge sind wahrhaftig. Sie waren durch unsere ganze Geschichte hindurch die stillschweigende Kraft des Fortschritts. Was wir nun brauchen, ist eine Rückkehr zu dieser Wahrhaftigkeit. Was nun von uns verlangt wird, ist eine neue Ära der Verantwortung – jeder Amerikaner muss einsehen, dass wir Pflichten uns selbst gegenüber, gegenüber unserer Nation und der Welt haben. Pflichten, die wir nicht zähneknirschend hinnehmen, sondern frohen Mutes annehmen in dem festen Wissen, dass es nichts Befriedigenderes für den Geist gibt, nichts, was so sehr unserem Charakter entspricht, als alles zu geben im Angesicht einer schwierigen Herausforderung.

Das ist der Preis und das Versprechen dieser Staatsangehörigkeit.

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Unsere Kindeskinder sollen einst sagen können, dass wir uns geweigert haben, diese Reise enden zu lassen, als wir geprüft wurden. Dass wir uns weder abgewendet haben noch ins Taumeln gerieten. Sondern dass wir, den Horizont fest im Blick [...], das großartige Geschenk der Freiheit weitergetragen und sicher an folgende Generationen übergeben haben.”

Arbeit. Abhänigkeit. Wahnsinn. Kritik.

Freitag, 6. März 2009

Eben war ich im Supermarkt. Nein. Keiner dieser Hochglanzsupermärkte. Ein kleiner Jibi war es. Aus den schlechten Boxen kam Musik: Eight Days A Week von den Beatles.

Eigentlich könnte es hier enden. Aber.

Was war das damals für eine Revolution: die Beatles. Und heute läuft Eight Days A Week im Jibi. Während ich an der runden Frau vorbeigehe, die abgepackte Wurst in die Regale räumt. Und ich denke, was sie wohl denkt. Und sie denkt, dass sie nachher noch Mortadella mitnehmen muss. Und dass hinten noch mehr Kartons stehen. Aber eigentlich hat sie gleich Feierabend. Endlich Wochende.

Und dann kommt eine der Marktkräfte vorbei. Geht ins Lager. Nuschelt irgendwas, aber gar nicht drängend oder unfreundlich, und die Räumfrau antwortet: Ja, kein Problem. Das mache ich eben noch.

Und wie gutmütig sie dabei geklungen hat. Und wie nett von ihr, dass sie den Handschlag gerade noch macht.

Aber wird diese Bereitschaft nicht schamlos ausgenutzt?

Ist es nicht nächste Woche nicht nur ein Handschlag, sondern eine Stunde? Und ist es nicht auf anderen Ebenen nicht nur eine Stunde, sondern vier – pro Tag? Und sind es dann nicht Wochenenden und Nächte und ist es im nächsten Schritt nicht der Supermarkt, sondern die Chemiefabrik – in China?

Wo soll das alles hinführen? Und ist es nicht eigentlich auch egal? Hauptsache, der Wahnsinn hat ein Ende!

Der Tod der Marke SAAB.

Dienstag, 3. März 2009

Spezielle Leute kaufen SAAB. Weil ein SAAB spezielle Bedürfnisse erfüllt. Ein wahres (weil tatsächlich stimmiges) Klischee. Bis Anfang der 90er in jedem Fall.

Doch dann kam GM und machte aus einem Auto, das bei einem zahlungskräftigen Publikum mit eigenem Kopf wunderbar funktionierte, eine elende Einheitskarosse.

Klar, der Name SAAB glänzte hell am Karossenfirmament. Aber dahinter steckte bald uniforme Konzerntechnik.

Das zeigt: Entkernte Marken sterben zuerst. Denn Fans wissen, was gespielt wird. Sie möchten klare Linien, eine klare Kommunikation und echte Werte, die halten, was das Etikett verspicht.

Konzerne!: Ich sehe da mehr Chancen als Risiken. Warum tut Ihr Euch so schwer?

Wer liebt Sideways noch? Ich sehr!

Wissen.

Freitag, 27. Februar 2009

“Die Frage ist nur, ob das Fernsehen überhaupt einen Typen wie Herrn Klocke braucht, der die Welt erklärt. Heute wissen wir doch schon alles. Wir müssen eigentlich gar nicht mehr zur Schule gehen. Wir können googeln und erfahren durch die Medien jede Kleinigkeit, sobald sie irgendwo in der Welt passiert. Das ist alles dermaßen wahnsinnig geworden.

Manchmal glaube ich, unsere Großeltern hatten es besser: Die wussten von nix.”

***

Ja: Zuviel Wissen macht einen fertig. Ich möchte sagen: Zuviel Wissen macht den Menschen kaputt, schafft ihn. Dieser ganze Input. Man weiß ja gar nicht, was man noch glauben soll.

Tja… schade! Opel besitzt eigene Patente nicht mehr.

Freitag, 27. Februar 2009

Opel hält nicht mehr die Patente oder Rechte an den Fahrzeugentwicklungen, die vor allem das Forschungs- und Entwicklungszentrum in Rüsselsheim mit seinen mehreren tausend Mitarbeitern erbringt oder erbracht hat. Das berichtet die “Frankfurter Allgemeine Zeitung” (FAZ) unter Berufung auf Opel-Mitarbeiter und den Jahresabschluss zum Dezember 2007.

Danach sollen diese vor vier Jahren an eine Gesellschaft von GM im US-Bundesstaat Delaware mit dem Namen GM GTO abgetreten worden sein. “Deshalb ist Opel jetzt zur Entwicklung von Fahrzeugen auf – möglicherweise ausbleibende – Überweisungen von GM angewiesen und muss im Gegenzug für jedes verkaufte Auto eine Lizenzgebühr an den Mutterkonzern entrichten”, schreibt die “FAZ” weiter.

***

Ja schade: Opel kann dann jetzt dicht machen und General Motors klebt das eigene Emblem auf Corsa, Insignia und Co. und rollt mit den marktgerechten Karossen den Markt von hinten auf.

Ein echter Treppenwitz.

US-Establishment fordert: “Schluss mit ärmellos!”

Donnerstag, 26. Februar 2009

Heute auf SPon gelesen:

Andy Card, einst Stabschef des Weißen Hauses unter George W. Bush, übte mittlerweile Kritik am “hemdsärmeligen Stil” der neuen Obama-Administration. Bush hatte während seiner Amtsstzeit darauf bestanden, dass sich im Oval Office niemand ohne Jackett sehen ließ – Obama und seine männlichen Berater sitzen dagegen bei Besprechungen leger im Oberhemd, ohne Krawatte, da. “Es sollte einen Dresscode geben, der Respekt ausdrückt”, empörte sich Card, “das Oval Office symbolisiert schließlich die Verfassung und die Demokratie.”

Um Gottes Liebe willen: WAS FÜR EIN SCHEISS!

Das Oval Office symbolisiert natürlich US-Verfassung und -Demokratie. Aber – und das hatten wir 8 lange Jahre nicht mehr, Herrschaften! – es symbolisiert auch endlich wieder harte Arbeit für bessere Zeiten! Und lange Sitzungen mit Ärmeln hoch ersetzen Ranchausflüge und Eierschaukeln in der Hoffnung auf ruhigere Jahre!

Nicht zuletzt das scheint mir wichtiger als müdes, bigottes, traniges und selbstgerechtes Gehabe inklusive Dresscodeperformance. Aber es gibt offenbar einige, die es immer noch nicht begriffen haben: Der neue Besen ist da.

Und er kehrt mit wuchtigem Schwung!

Besser wir packen alle mit an: Damit es was wird, mit Träumen und Zukunft, verdammt.

Arbeit.

Mittwoch, 25. Februar 2009

Also Arbeit ist doch echt das Dämlichste, was der Mensch erfinden konnte. Wir sollten alle viel mehr Muße und Zeit haben: Texte schreiben, Bilder malen, Musik machen, Filme drehen. Aus Leidenschaft!

Die Miami Vice Benchmark.

Montag, 23. Februar 2009

Liebe Freunde,

heute möchte ich Euch miamivice.info empfehlen. Hier findet Ihr alles, aber wirklich alles, was Ihr immer schon mal über MV wissen wolltet.

Denn: Der nächste Sommer kommt bestimmt und wie hieß nochmal die geile (80er, ey!) Sonnenbrille von Tubbs?

Leider haben sich die Macher da drüben KOMPLETT den 80ern verschrieben und sind noch nicht im Web 2.0 (interaktiv, kollaborativ) angekommen (trotz toller Forentätigkeit und umfangreicher selbsterarbeiteter Inhalte).

Die gegenseitige Verlinkung löst bei den Kollegen jedenfalls eher Panik als Freude aus. Dabei wollen Fans und Sympathisanten von Serien, Menschen usw. doch eigentlich Spleens und die Begeisterung dafür teilen… normalerweise.

Na was solls… klickt Euch trotzdem hin. Es lohnt sich!

Toyota bloggt jetzt auch.

Sonntag, 22. Februar 2009

Unter aimzeroemissions.eu.

Na dann viel Erfolg. Geht das eigentlich bei Euch mit der Formel Eins noch weiter oder wird das jetzt ein echt konsequentes Ding?

Politiker befürchten Inflation durch Konjunkturhilfen.

Sonntag, 22. Februar 2009

Das hat man jetzt geäußert. LINK

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ACH WAS, WIRKLICH??? NA, WER HÄTTE DAS GEDACHT???

Brad Pitt in Benjamin Button.

Sonntag, 22. Februar 2009

Also wenn der den Oscar kricht, ist das der Witz des Jahrzehnts. Er wird in Benjamin Button wirklich gut in Szene gesetzt. Aber war das so überragend? Ist es wirklich top, unbeteiligt zu gucken und leere zu transportieren mit dem immer gleichen Gesichtsausdruck?

Nein.

Sean Penn muss ihn bekommen oder Rourke. Penn hat sich komplett umgekrempelt für die Rolle und Rourke zeigt echte Tiefe! Nicht überskurilles Trara wie Pitt.

So!

Israel.

Samstag, 7. Februar 2009

Also was für ein unglaublicher Unfug. Was für eine Scheiße: “Deutschland der beliebteste Staat der Welt.” Damit machen alle auf. Und darauf holen wir uns jetzt kollektiv einen runter. Ist ja auch schön gut…

Aber das der Staat Israel von den Deutschen so negativ gesehen und ablehnend betrachtet wird wie z. B. von Ägyptern… also dazu fällt dir doch wohl nichts mehr ein! Ja: Das geht auch aus der BBC-Studie hervor.

Ich sage: Wenn die Existenzberechtigung des Staates Israel nicht zur deutschen Staaträson gehören würde und die internationale Gemeinschaft nicht darauf achten würde, dass dies so ist: der braune Mob hätte bei uns schon längst wieder die Kontrolle.

Manchen Völkern scheint es doch tatsächlich einfach in der Mentalität zu liegen. Warum und wieso auch immer. Aber da darf man sich wohl keine falschen Hoffnungen machen.