Natürlich gibt es weiterhin neuen Kram von mir.
Lyrik, Texte, Kurzprosa sowie Mädchen, Gedanken
und Experimente auf:
Archiv für die Kategorie „meinung maximal“
Ich “blogge” weiter.
Samstag, 20. Februar 2010Pause.
Dienstag, 12. Januar 2010Online-Durchsuchung und Co.: Frau Zuber hat nichts zu verbergen.
Freitag, 18. September 2009Leute wie Frau Zuber zerstören Menschen und alles,
was zivilisatorisch wichtig ist.
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Man muss die Leute doch tatsächlich vor sich selbst
beschützen.
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Und wenn du keine Leiche im Keller hast, bekommst
du eine reingelegt:
Der Staat als Dieb.
Donnerstag, 10. September 2009Als großes Finale strebt der Staat die Massenenteignung seiner Bürger an. Bad Banks, Kreditklemme, Währungsabwertung, Anleihecrash und Hyperinflation sind die Werkzeuge derer sich der Staat bedient um sich selbst am Leben zu erhalten.
Wenn der Staat als Dieb agiert, hat er jedoch keine Existenzberechtigung mehr und die Anarchie gewinnt die Oberhand. Zeigte doch die Weimarer Republik, dass es keine bessere Methode gibt, die Grundlagen einer Gesellschaft zu vernichten als die Währung zu ruinieren.
Auf dem Weg ins Nichts.
Donnerstag, 13. August 2009Ich komme ausgelaugt nach Hause, esse Fastfood
und gucke Serien auf DVD.
Die Arbeit nimmt mir die Energie, Zeit und Ideen in
mich und mein Leben zu investieren. Diese Abläufe
und Zwänge halten mich klein und dumm.
Ich bin unfrei. Wie Millionen andere gefangen und im
Alltag verheddert.
Davon muss ich mich und muss sich jeder
und jede befreien.
Damit denen, die massives Interesse an erschöpften
kleinen dummen Menschen haben, die Sache nicht
zu leicht gemacht wird.
SZ Poetry Slam: Es geht um Politik.
Donnerstag, 30. Juli 2009Es holpert und ich bin gar kein Poetry Slammer…
aber am Ende ist es einfach die Wahheit.
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UPDATE: Ha, 2,5 Sterne. Naja, straft mich Amateur
nur ab, hihi.
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UPDATE 2: JA GEHT ES NOCH?
tagesthemen: Reinald Becker kommentiert Porsche und Wiedeking. Bullshit!
Freitag, 24. Juli 2009Na Freunde, gestern “tagesthemen” gesehen? Reinald Becker kommentierte die VW/Porsche-Soap. Und er war schlecht. Meine Herren, war der schlecht.
Wenn Kommentatoren im Rahmen der “tagesthemen” schon mit einem arg gesetzten “Übrigens:…” zum Endspurt und zur Schlusspointe ansetzen… ich meine: Um Gottes Liebe willen! Einfach mal die Klappe halten!
Ja: Ich glaube auch, dass Porsche Porsche bleibt. Audi zeigt seit Jahrzehnten wie man sich innerhalb des VW-Konzerns profiliert und das das geht!
Was mich stört ist diese dumme Art a là “Ich hab’s ja schon immer gewusst: Piech und Wulff waren/sind eine Nummer zu groß für Wiedeking”. Jau, Reinald! Whatever!
Aber dass du auch noch behauptest, dass in einem Lamborghini (gehört Audi, sprich VW) noch keine Polo-Teile verbaut wurden grenzt an Ignoranz. Wer in den letzten Jahren auch nur mit einem Auge einen Artikel über eine neue Flunder mit dem Stier im Emblem gelesen und das andere Auge auf die Fotos geschmissen hat, dem fiel schnell auf, dass außen der cw-Wert-Diktator die Linien führt und im Interieur die typisch puristische Audi-Anmutung Einzug gehalten hat: grau, vielleicht nicht billig, aber leidenschafts- und lieblos. Zumindest für einen verdammten Sportwagen aus Italien:

Da hatte man sich beim hauseigenen Audi R8 mehr Mühe gegeben, aber Feuer kommt auch da nicht auf:

Man vergleiche nur Mal die Lenkräder!
Mir könnte es ja egal sein und ich kann mir die Dinger eh nicht leisten. Aber Mann, Reinald Becker: Immer schön bei der Wahrheit bleiben und beim Altklug-Overdrive mal den Nachbrenner ausschalten. Ist ja ekelhaft sonst!
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Herr Becker on air. So ab Minute 13.40.
Krise? China kauft ein!
Mittwoch, 22. Juli 2009Im Topf: 2000 Milliarden Dollar *räusper
>> Reich, reicher, China: Die Volksrepublik sitzt auf
üppigen Devisenreserven. Jetzt erklärt Premier Wen Jiabao,
mit dem Geld im Ausland auf Shoppingtour gehen zu wollen:
“Wir sollten die Öffnung unserer Unternehmen vorantreiben
und dafür unsere Devisen nutzen.” <<
Heute hier zu lesen.
Und damals hier – bei mir.

Spiegel Online schreibt: “Junge Elite | Wir wollen etwas verändern”.
Donnerstag, 16. Juli 2009Und ich dachte die heute 20-35-Jährigen sind schlimm. Gerade eben lese ich aber von U20-Menschen auf Spiegel Online: “Wir haben ein leidenschaftliches Bild von Arbeit – Geld interessiert uns nicht”.
Aber gleichzeitig wird darüber gemeckert, dass das Kapital gesellschaftsintern ungerecht verteilt ist! Schon klar, wenn man anderen die dicken Fleischtöpfe überlässt…
Diese Leute sind die von Staat, Wirtschaft und Gesellschaft perfekt geformten Arbeitsroboter. Im Sinne von “…für einen Hungerlohn buttern wir unsere Persönlichkeit in ‘Projekte’. Das Maul aufmachen? Nee. Lieber online das zweite Ich pflegen”.
Wo soll das hinführen? Dieses Land hat sich Cyborgs erschaffen! Herr Jesus, was ist passiert?! Sind denn nur noch die Ü40-Jährigen normal geblieben?
Noch ein Indiz… Mensch-Maschinen… das Ziel? Nach Plan funktionieren:
Dieses “nichts sagen, nicht auf die Strasse gehen” wird uns alle noch Kopf und Kragen kosten. Wir funktionieren lieber im System und denken, dass wenn wir nur hart genug anpacken, alles schon werden wird und wir etwas “verändern”. Das ist so eine Scheiße! Da drehen sich ganz andere Räder und du passt besser auf, dass du nicht als Schmieröl endest!
Keine Ahnung wie unsere Generation jetzt heißt und weiß der Teufel wie die Nachrücker sich nennen: Aber diese Art widert mich an und ich kotze mich selber an! Werde das Gefühl nicht los, dass ich von der Denke her zwischen Kohorte “Tempo” und Kohorte “Neon” feststecke und gar nicht mehr weiß, wohin das alles führen soll…
SpOn schreibt: “Steinbrück schwört Deutschland auf harte Sanierungsjahre ein”.
Mittwoch, 24. Juni 2009Guck mal hier “Steinbrück schwört Deutschland auf harte Sanierungsjahre ein”.
Wenn ich sowas lesen, habe ich doch überhaupt keinen Bock mehr. Wir sind doch gerade sozialsystemtechnisch runderneuert worden. Sind doch schon durch die Sanierung durch! Und jetzt wird schon wieder auf harte Jahre eingestimmt?!?!
Da fragst du dich doch, ob man in dieser Mühle noch weiter mit am Rad drehen soll. Ich meine, es kotzt mich einfach an. Mit Hartz IV hatte ich zum Glück bisher nichts am Hut. Mir tut es leid, dass viele darunter leiden, denn es sind wieder die Schwächsten. Auf der anderen Seite ist mir aber auch klar, dass denen, die noch Arbeit haben(!), nicht undendlich viel zugemutet werden kann.
OK – soviel dazu.
Aber jetzt schon wieder zu sagen, dass es in die nächste Runde geht… ja gut, bleibt vielleicht auch nix anderes übrig bei der Misere. Aber es ist so gekommen wie alle gesagt haben: Verluste werden – trotz aller Beteuerungen – sozialisiert.
Da fühlt man sich doch gefangen! Das Yin, das “Einer für alle” ist ja schön und gut. Aber wenn Effekte aus dem Yang, sprich “Alle für einen” gänzlich ausbleiben, wird’s ärgerlich. Und dann muss man sich doch fragen, was einem hier noch geboten wird.
Bei “Die Auswanderer”/Vox wird mich keiner sehen.
Aber man muss sich doch ernsthaft Gedanken machen, wie man die Dinge hier weiter angeht! Was ist beruflich der beste Weg, um zu tun was man kann und will? Und wie schafft man es, nicht ohne Ende ausgenommen zu werden für Dinge, die man nicht zu verantworten hat.
Habt Ihr nicht das Gefühl, dass euch Bürden auferlegt werden von Leuten die dann auch noch sagen “Was denkst du denn da? Du willst dich ausklammern? Wie unsolidarisch!”.
Aber bitte! Wie solidarisch waren die denn, die einem die ganze Kacksuppe hier eingebrockt haben?!
Es regt mich auf!
“Freiheit, Gleichheit, Geschwisterlichkeit und Demokratie müssen im Mittelpunkt stehen.”
Dienstag, 9. Juni 2009Alexander Solschenizyn war das wichtigste Sprachrohr der russischen Dissidenten – mit André Moch, Blogger und Zeitgeisttheoretiker, haben wir über das Lebenswerk des Nobelpreisträgers gesprochen. Im SPIEGEL-ONLINE-Interview spricht er über Russlands Werteverfall – und warum gerade die Finanzkrise eine große Chance bietet.
SPIEGEL ONLINE: Gibt es im heutigen Russland einen Schriftsteller, der in die Fußstapfen Alexander Solschenizyns treten könnte?
Moch: Falls Sie mich fragen möchten, ob das unmöglich sei, antworte ich: Natürlich nicht! Denn Russland ist riesig. Da gibt es Potential. Aber sicherlich sind in der heutigen politischen Situation das freie Denken und die Kunst mehr als eingeschränkt.
SPIEGEL ONLINE: Was ist mit jüngeren Bestseller-Autoren wie Wladimir Sorokin?
Moch: Sorokin ist da natürlich eine Ausnahme. Seine Fäkalien-Storys sind an der Grenze. Und doch wird er viel gelesen und für seine Kunst nicht geächtet. Er lotet Abgründe aus. Vielleicht zieht so etwas gerade in diesen Zeiten, in denen selbst auf moralische Autoritäten kaum noch Verlass zu sein scheint.
SPIEGEL ONLINE: Die heutigen Autoren schreiben nicht aus selbsterlebtem Leid heraus, wie Solschenizyn es getan hat. Ist das ein Problem?
Moch: Authentizität hin oder her: Allein das Wort ist ja schon von gestern. Was ist heute nicht alles inszeniert? Und könnten die Menschen die Wahrheit wirklich ertragen? Sorokin soll ein glücklicher Familienmensch sein. Was wenn er in Wirklichkeit krank ist und ein Spinner? Sein Leben skandalöse Züge zeigt? Dann schreien die Leute einmal kurz auf, kaufen sich die Yellow Press und hinterher bleibt nur gar nix. Also, was soll’s?
SPIEGEL ONLINE: Man hat gerade den Solschenizyn-Literaturpreis postum dem sibirischen Autor Viktor Astafjew verliehen. Warum ihm?
Moch: Er hat Zeichen gesetzt. Im Fokus hatte er stets die einfachen Menschen. Seine Kritik hatte und hat sozialen Charakter. Außerdem haben andere abgelehnt. Man hat Angst in Russland, wissen Sie…
SPIEGEL ONLINE: Wählt man die Preisträger eher nach literarischen oder nach politischen Kriterien aus?
Moch: Beides zählt. Auch ein schönes Cover stört nicht. Und die Werte der Autoren müssen stimmen.
SPIEGEL ONLINE: Von welchen Werten sprechen Sie?
Moch: Freiheit, Gleichheit, Geschwisterlichkeit und Demokratie müssen im Mittelpunkt stehen. Alles andere wäre ja noch schöner!
SPIEGEL ONLINE: Fehlt es der russischen Gesellschaft denn an Moral?
Moch: Erde an SpOn: Nicht mehr und nicht weniger als anderswo.
SPIEGEL ONLINE: Wird das durch die Wirtschaftskrise schlimmer werden?
Moch: Sie meinen in jeglicher Gesellschaft? Wer weiß, alle reden von der großen Umkehr, jetzt müsse man umdenken und so weiter. Aber vielleicht geht der Kapitalismus auch eher gestärkt aus der Krise hervor. Allein schon, weil er in Krisenzeiten am besten funktioniert. Vielleicht hilft ja „das Schöne”.
SPIEGEL ONLINE: “Das Schöne”? Kann denn die Kunst dabei wirklich eine Rolle spielen?
Moch: Ja, warum nicht? “Nur das Schöne kann die Welt retten”: Vielleicht hatte der große Dostojewski damit ja tatsächlich recht.
SPIEGEL ONLINE: Lesen die Menschen in diesen Zeiten Solschenizyn, zum Beispiel den “Archipel Gulag”, den erschütternden Bericht über den Terror in Stalins Lagerwesen?
Moch: Oh ja. Düstere Zeiten, düstere Literatur. Ich meine, wenn man sich erinnert, wird man wachsam und wehrt sich gegen neue, unheilvolle Entwicklungen. Insofern ist der anhaltende Erfolg des Buches zu begrüßen. Ich habe meine Ausgabe hier in der Tasche. Und auf dem iPod läuft Springsteen. Das sollten Sie auch mal probieren. Das pustet Ihnen das Hirn frei.
SPIEGEL ONLINE: Herr Moch, wir danken Ihnen für dieses Gespräch.
Europawahl 2009.
Sonntag, 7. Juni 2009
„Echte Richtungsentscheidungen werden woanders getroffen. Wenn wir Pech haben bei Berlusconi am Pool.”
Stell dir vor, es sind Wahlen, und keiner geht hin: André Moch, Zeitgeisttheoretiker und Blogger, erklärt im Interview mit SPIEGEL ONLINE, welche Bedeutung die Europawahl hat – und wie groß der europäische Einfluss auf das Recht der Mitgliedstaaten heute schon ist.
SPIEGEL ONLINE: 2004 stimmten nur 43 Prozent der wahlberechtigten Deutschen bei der Europawahl ab. Für 2009 zeichnet sich jetzt Umfragen zufolge eine noch geringere Wahlbeteiligung ab. Entspricht dies der tatsächlichen Bedeutung dieser Wahlen zum europäischen Parlament?
Moch: Ja, tatsächlich. Und das zeigt auch, dass die Kluft zwischen EU, Staat und Gesellschaft mittlerweile riesig ist. Dafür gibt es tausend Gründe. Aber den Leuten fällt schon auf, dass Politik kaum noch funktioniert, weil Steuerung nahezu unmöglich geworden ist.
SPIEGEL ONLINE: Welchen tatsächlichen Einfluss hat das Europaparlament auf die europäischen Rechtsakte?
Moch: Ach guter Mann! Ich könnte Ihnen hier jetzt was vom Pferd erzählen. Sicher ist: Ja, das Parlament hat Einfluss. Und er wird immer größer. Aber dahinter steckt doch was ganz anderes: Die Kontrolle aller. In einem “Riesenreich” funktioniert die Gleichschaltung natürlich einfacher.
SPIEGEL ONLINE: Welchen Einfluss hat das EU-Parlament auf die Entwicklung der EU insgesamt, etwa auf die weitere Demokratisierung?
Moch: Na Sie sind gut… Analogdemokratisierung wollten Sie wohl sagen. Sie wissen schon, wie dieser Fake-Käse. Denn wieviel echte Demokratisierung ist möglich, wenn Manipulationen an der Tagesordnung sind?
SPIEGEL ONLINE: Könnten die Bürger also mit ihrer Wahl auch beeinflussen, in welche Richtung sich die Europäische Union künftig insgesamt entwickelt?
Moch: Bedingt. Natürlich kann es trotz der ausgebufften „Brot und Spiele”-Taktik Überraschungen geben. Aber echte Richtungsentscheidungen werden woanders getroffen. Wenn wir Glück haben im Hinterzimmer des EU-Parlaments. Wenn wir Pech haben bei Berlusconi am Pool.
SPIEGEL ONLINE: Ist die Europawahl auch ein indirektes Votum über den Vertrag von Lissabon, über den die deutschen Bürger ja – anders als die Iren – nicht abstimmen durften?
Moch: Tja, mein Lieber, das mag schon sein. Aber was heißt das schon? Lieber keine Politik als Scheinpolitik.
SPIEGEL ONLINE: Könnten informierte Wähler dennoch auch Kritik am Vertrag von Lissabon zum Ausdruck bringen?
Moch: Klar. Es hat ja keiner gesagt, dass Protest, aufmerksamkeitsstarke Eingaben und vor allem die Aktivität im Web unwirksam sind.
SPIEGEL ONLINE: Der Vertrag von Lissabon würde ja den Einfluss des Europaparlaments auf die europäische Rechtsetzung weiter stärken, und daneben auch ein europäisches Bürgerbegehren ermöglichen. In ihren europäischen Wahlprogrammen treten – bis auf die CDU – alle im Bundestag vertretenen Parteien mehr oder weniger deutlich auch für eine darüber hinausgehende Demokratisierung der EU ein. Woran kann der Wähler erkennen, welche Partei es damit wirklich ernst meint?
Moch: In dem er mitmacht. Wir bekommen die Politik, die wir verdienen. Wer sich nicht einmischt, braucht sich auch nicht zu beschweren. Im Web kommentieren oder auch die Teilnahme an politischen Stammtischen kann wirken. Auch wenn man Job, Familie und sonstwas um die Ohren hat. Soviel Zeit muss sein!
SPIEGEL ONLINE: Müsste das Parlament endlich auch ein Recht zu Gesetzesinitiativen bekommen?
Moch: Aus Sicht der Bürger eindeutig ja. Aber für die wirklichen Entscheider würde das die Sache natürlich erheblich verkomplizieren.
SPIEGEL ONLINE: Wie groß ist überhaupt der Einfluss der Brüsseler Gesetzgebung auf das deutsche Recht?
Moch: Riesig. EU-Recht bricht, mit wenigen Ausnahmen, Landes- bzw. Bundesrecht.
SPIEGEL ONLINE: Über den Grad des Einflusses gibt es aber wissenschaftlichen Streit. Sie und Alt-Bundespräsident Roman Herzog hatten schon vor zwei Jahren errechnet, dass gut 80 Prozent aller in Deutschland geltenden Gesetze direkt oder indirekt auf die EU zurückgehen. Andere Wissenschaftler haben das als “Mythos” bezeichnet.
Moch: Wissen Sie, ich habe mal Johannes Rau getroffen. Dafür musste ich damals den Spanisch-Unterricht schwänzen. Der Lehrer, eigentlich ein ganz entspannter Kerl, gab mir dafür einen Verweis. Er wollte mir die Story einfach nicht glauben, als ich kurz vor Schluss der Stunde in den Raum polterte. Am nächsten Tag war ich dann mit Handshake-Bild auf Seite 1 der Tageszeitung. Da hat er den Verweis wieder gelöscht. Und Sie wollen mit jetzt erzählen, das was ich mit Herzog erarbeitet habe, sei ein Mythos? Na herzlichen Dank!
SPIEGEL ONLINE: Kann man das überhaupt so einfach gegenüberstellen? Ein wichtiges Gesetz muss doch anders bewertet werden als eines von geringer Bedeutung.
Moch: Hören Sie mir eigentlich zu? Hören Sie doch mal mit den Gesetzen auf! Ich habe Rau und Herzog getroffen. Was haben Sie denn so zu bieten?
SPIEGEL ONLINE: Im Verfahren um den Lissabon-Vertrag beim Bundesverfassungsgericht bezifferten die Prozessbevollmächtigten des Bundestags den Einfluss der EU auf nur 6 bis 14 Prozent. Sie beriefen sich auf internationale Studien.
Moch: Na, keine Antwort ist auch eine. Aber zum Thema: Was interessieren mich die Prozessmenschen vom Bundestag? Von wem sind die gesteuert? Ich jedenfalls habe mit dem Alt-Bundespräsidenten Herzog klar gemacht, wo der Hase langläuft und was maßgeblich ist für das, was sich in der Union und den einzelnen Mitgliedsstaaten abspielt. Ich jedenfalls zweifele nicht an diesen Ergebnissen. Auch nicht an Herzog. Sie etwa?
SPIEGEL ONLINE: Herr Moch, wir danken Ihnen für dieses Gespräch.
Kampf um Opel: medienwirksame Posen.
Samstag, 30. Mai 2009Habe heute gelesen, dass Opel jetzt definitv “mit Staatsgeld” gerettet werden soll. Dabei ist das gar kein Geld vom Staat. Es ist – unter anderem – mein Geld. Geld für einen Konzern, der zu viele Fehler gemacht hat. Und der zwecks Wahlkampftaktik überleben soll. Damit die Leute da nicht auf der Strasse stehen und wieder SPD/CDU wählen. Damit es mit der großen Koalition weitergeht und keinem Weh getan wird.
Aber der Opel-Facharbeiter wird noch selbst die Zeche zahlen. Wenn Opel nämlich weiterhin seelenlose Durchschnittsautos baut, er trotz allem arbeitslos wird und dann auch noch 25% MwSt. aufgedrückt bekommt, weil der “Staat” für Milliardenbürgschaften dann konkret einstehen muss. On top auch bei den Banken.
Und Kurt Beck (Foto oben) posiert kalkuliert (wer glaubt hier an Zufall, wenn unten die Blitze der Fotografen zucken) als Macher/Retter/Machtmensch/Landesvater am Fenster im Kanzleramt.
Herzlichen Glückwunsch, Deutschland. Zu diesem Personal! Die Frage ist doch, wie lange man dieses Spiel als abhängig Beschäftiger in diesem Land noch mitmachen will…
***
Und das HIER wäre ja auch fast Wirklichkeit geworden. Die Chinesen hatten wohl ein Angebot eingereicht. Dass das nichts geworden ist, kann ich mir nur so erklären, dass eine chinesische Lösung politisch von der Bundesregierung grundsätzlich nicht gewollt war. Dabei hätte man fernöstlichen Investoren nur raten können, jetzt mit Milliarden um sich zu schmeißen (so, dass sich keiner mehr wehren kann!), um endlich auf vernünftige Technik, Patente und Fabriken Zugriff zu haben. Chance vertan bzw. nicht zugelassen.
Die Zeit: “Zum Glück sind wir Pessimisten.”
Samstag, 30. Mai 2009Knowledge Brings Fear
Ja, das stimmt einfach. Je mehr wir wissen, desto komplizierter wird alles, weil wir vieles hinterfragen. Und dann entdecken wir Scheinwahrheiten und die machen erst recht Angst.
Was kann man noch glauben?
Vielleicht ist dumm bleiben auch ‘ne Lösung?
Paintball weiterhin erlaubt.
Mittwoch, 20. Mai 2009Ich sag mal so: Wenn an Schusswaffen ausschließlich Paintballgewehremarkierer in Deutschland erlaubt wären…
ich würde mich sicherer fühlen.
Wir im Web.
Montag, 11. Mai 2009Ich glaube es gibt Verschwörungen gegen eine freie Gesellschaft. Aber wir im Web werden Sie durchbrechen. Denn wir haben alle Chancen. Sperren hindern uns nicht. Wir finden Wege. Wir siegen. Lasst Euch nicht Bange machen.
Nachricht vom Support: studiVZ löscht antiextremistische Gruppen.
Sonntag, 10. Mai 2009“Hallo,
Deine Gruppe “() lieblingsgruppe _ “jesus freaks” gehören verboten!“ wurde uns gemeldet. Laut Punkt 10 unseres Verhaltenskodex’ ist es nicht erlaubt, Gruppen mit pornografischen Inhalten zu gründen. Deshalb haben wir sie gelöscht.
Zur Erinnerung:
10. Rassistische, gewalttätige, politisch extremistische, sexistische, diskriminierende oder sonst anstößige Veröffentlichungen, sowie solche, die andere Personen, Volksgruppen oder religiöse Bekenntnisse beleidigen, verleumden, bedrohen oder verbal herabsetzen, sind nicht gestattet.
Diese Löschung kann nicht rückgängig gemacht werden.
Sieh künftig davon ab, derartige Gruppen zu gründen.
Solltest Du unserer Aufforderung nicht nachkommen, werden wir andere Maßnahmen ergreifen.
Freundliche Grüße
Dein VZ Team”
***
Öhm, natürlich war meine Gruppe mitnichten pornografisch und nicht diffamierend. Mag sein, dass mir als Gründer und Moderator ein paar Sachen durchgerutscht sind. Da in der Gruppe aber seit Monaten tote Hose war, kann es nicht viel gewesen sein. Aber wie schön, dass das studiVZ ohne genauere Prüfung Gruppen löscht, nur weil Sie von Gruppierungen die “Jesus” im Namen tragen, angeschwärzt werden, ohne Grund.
Na, ich will mich nicht über Gebühr aufregen und alles weitere der Wertung des Webs überlassen…
Tita von Hardenberg hatte das Thema übrigens mal gut aufbereitet. FILM AUF GOOGLE VIDEO. Und dazu noch mehr -> INFOS. Ich warte jetzt jedenfalls darauf, dass alle PRO-Jesus-Freaks-Gruppen gelöscht werden. Denn: WIKIPEDIA.
***
Übrigens bekomme ich fortwährend Spam von Fake-Accounts im studiVZ. Hier von “Königs Kind”:
“Lieber Freund,
GOTT hat dir jetzt etwas zu sagen!
Er hat Dir einen Brief geschrieben:
„Liebes Kind,
ich kenne Dich ganz genau, selbst wenn Du mich vielleicht noch nicht kennst (Psalm 139,1).
Ich weiß wann du aufstehst und wann Du schlafen gehst. Ich kenne alle Deine Wege (Psalm 139,3).
Ich habe Dich nach meinem Bild geschaffen (1. Mose 1,27).
Im Leib deiner Mutter habe ich dich geformt (Psalm 139,13)
Du bist mein Kind (Apostelgeschichte 17,28).
Du warst kein Unfall. Ich habe jeden einzelnen Tag deines Lebens in mein Buch geschrieben (Psalm 139,15-16).
Ich habe den Zeitpunkt und Ort deiner Geburt bestimmt und mir überlegt, wo Du leben wirst (Apostelgeschichte 17,28).
Ich habe Pläne für Dich, die voller Zukunft und Hoffnung sind (Jeremia 29,11).
Meine guten Gedanken über dich sind so zahlreich wie der Sand am Meeresstrand (Psalm 139, 17-18).
Ich freue mich so sehr über Dich, dass ich nur jubeln kann (Zephania 3,17). Weil ich dich mit ewiger Liebe liebe (Jeremia 31,3).
Wenn Dein Herz zerbrochen ist, bin ich Dir nahe (Psalm 34,18).
Wie ein Hirte ein Lamm trägt, so tage ich Dich an meinem Herzen (Jesaja 40,11).
Eines Tages werde ich jede Träne von deinen Augen abwischen. Und werde alle Schmerzen Deines Lebens wegnehmen (Offenbarung 21, 3-4).
Ich habe alles für Dich aufgegeben, weil ich Deine Liebe gewinnen will (Römer 8,31-32).
Ich frage Dich nun: Möchtest Du mein Kind sein (Johannes 1,12-13)?
ICH WARTE AUF DICH (Lukas 15, 11-32)!
In Liebe, dein Vater,
Der allmächtige Gott“.
Die Bibel sagt:
Wer an Jesus Christus glaubt, dem gibt Gott das Recht, sein Kind zu werden und schenkt ihm neues Leben (Johannes 1,12-13).”
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Das, also diesen Spam, habe ich gemeldet. Den Nutzer gibt es noch immer…
LEAD AWARDS.
Dienstag, 5. Mai 2009Those people
So forward
So gifted
So fake
Really?





