Natürlich gibt es weiterhin neuen Kram von mir.
Lyrik, Texte, Kurzprosa sowie Mädchen, Gedanken
und Experimente auf:
Archiv für die Kategorie „geld ist gut“
Ich “blogge” weiter.
Samstag, 20. Februar 2010Pause.
Dienstag, 12. Januar 2010And counting.
Montag, 14. Dezember 2009So einfach? Ganz genau!
Mittwoch, 14. Oktober 2009Wie unsere Freundin Jil Sander schon immer wusste: “Wenn es keinen Konsum gibt, geht gar nichts mehr.”
Mittwoch, 30. September 2009Gott, es ist so oberflächlich, kommerziell und leer.
Aber irgendwie geil: models.com
Und wo wir schon dabei sind: new wave
Der Staat als Dieb.
Donnerstag, 10. September 2009Als großes Finale strebt der Staat die Massenenteignung seiner Bürger an. Bad Banks, Kreditklemme, Währungsabwertung, Anleihecrash und Hyperinflation sind die Werkzeuge derer sich der Staat bedient um sich selbst am Leben zu erhalten.
Wenn der Staat als Dieb agiert, hat er jedoch keine Existenzberechtigung mehr und die Anarchie gewinnt die Oberhand. Zeigte doch die Weimarer Republik, dass es keine bessere Methode gibt, die Grundlagen einer Gesellschaft zu vernichten als die Währung zu ruinieren.
Macht Geld frei?
Freitag, 7. August 2009Freunde,
heute habe ich etwas ganz Besonders für Euch: Einen Gastbeitrag des von mir hochgeschätzten Benjamin Blaesi. Er bloggt im allerbesten liberalen Sinne hier. Und zwar so konsequent, dass man sich selbst ertappt, sich auch mal herrlich daran reiben kann und natürlich immer wieder hinklickt.
Also: Macht Geld frei? Das war meine Frage. Und hier seine Gedanken dazu:
Erstens
Die libertäre Definition von Freiheit – Freiheit als Abwesenheit von Zwang und Gewalt:
Diese Art von Freiheit ist nicht abhängig von Geld. Vielmehr sind die Kultur, die ethisch-moralischen Vorstellungen und der Charakter der betreffenden Personen ausschlaggebend.
Doch Geld ist die Voraussetzung für ein marktwirtschaftliches, neuzeitliches Sicherheitswesen. Denn je mehr Wohlstand vorhanden ist, umso ausgeklügelter die Schutzmechanismen, die das Individuum erstehen kann, umso gerechter auch die Justiz, denn der Rechtsfindung stehen nun bessere Mittel zur Verfügung, um über Schuld und Unschuld eines Verdächtigen zu urteilen.
Zweitens
Freiheit als Handlungsspielraum: In dieser heutigen, von Technik und Technologie durchdrungenen Welt existieren eine Myriade Handlungsmöglichkeiten, Tausende mehr als im Mittelalter oder in der Antike. War die Anzahl Freizeitmöglichkeiten vor ein paar hundert Jahren gerade mal auf Beizenbesuch, Bordellbesuch, Ausflug an den nahen See und Daheimbleiben bei Kind und Familie beschränkt, kann man heute zwischen chinesischem Take-Away und französischem Fünfsternerestaurant, Stripshow und Casinobesuch, Ferien in Hawaii und Pazifikkreuzfahrt auswählen (nicht zu vergessen all die Vergnügungen, die in digitalen Maschinchen wie iPhones oder Wiis schlummern).
Dies alles sind Optionen, die sich nur in einer stark arbeitsteiligen Wirtschaft erdenken lassen. Doch Arbeitsteilung erfordert Handel: Hunderte Tauschgeschäfte werden getätigt, bloss um einen simplen
Bleistift in die Papeterie deiner Kleinstadt zu liefern. Transaktionen, die Geld als Tauschmittel bedingen. – Der Direkttausch (Ware/Ware) wird durch einen Kauf (Ware/Geld) ersetzt, wodurch beliebige Transaktionen zwischen beliebigen Personen erst möglich werden. Die zeit- und kraftraubende Suche nach einem passenden Tauschpartner (der die gewünschte Ware hat und bereit ist, sie gegen die angebotene Ware einzutauschen) entfällt. Das einzige, das verhandelt werden muss, ist der Preis.
Womit ein anderer Vorteil des Geldes angesprochen wäre: Es ermöglicht den Preismechanismus, ohne den die “effiziente Allokation der knappen Ressourcen” schwer möglich wäre und dessen Abwesenheit einerseits zu grober Ineffzienz, d.h. blatanter Verschwendung führen würde, andererseits das Unternehmertum verkrüppeln würde, da es gerade die Preise sind, die dem Unternehmer erlauben, Angebot und Nachfrage zu kennen und so momentane Entscheide zu fällen und zukünftige Tätigkeiten zu planen.
Die Existenz von Geld ist zwar nicht Bedingung eines freien Marktes, da dieser, d.h. der freiwillige Tausch von Gütern, auch ohne Noten und Münzen möglich ist. Geld verhilft dem Kapitalismus aber erst zu seiner
Blüte. Die Genialität des Marktes wäre ohne Geld kaum sichtbar.
Geld ist somit der Schlüssel zum Wohlstand. Die Abschaffung von Geld würde folglich nicht ins sozialistische Paradies führen, sondern die Menschheit um Jahrtausende zurückwerfen und uns nicht zur unsere technologischen Gadgets kosten, sondern vermutlich auch ein gutes Stück Zivilisation.
Wohlstand wiederum kreiert Handlungsoptionen, die einen anderen Aspekt des breiten Konzepts der Freiheit darstellen, da ihr Vorhandensein erst die Selbstverwirklichung des Menschen ermöglicht. Das Individuum ist also umso freier, je mehr Möglichkeiten ihm offen stehen.
Somit darf ich schliessen, dass sich der Mensch einzig im freien Markt, in den ein gesundes Geldwesen integriert wurde (keine planwirtschaftliche Verkrüppelung, wie sie heute existiert), frei und kreativ entfalten kann. Der Humanismus bedingt also genau wie der Individualismus (denn beide fordern die Selbstverwirklichung des Einzelnen) die Existenz von Geld.
Drittens
Geld befreit auch den Geiste, denn erst genügend grosser Wohlstand ermöglicht uns, zu sinnieren. Nachzudenken. Müssiggang zu treiben (gedanklich wie fleischlich).
Viertens
Das post-scarcity-Zeitalter lässt sich nur erreichen, wenn der Kapitalismus genauso angenommen wird wie neue Technologien. Das Erreichen dieses Punktes, wo Maschinen sämtliche Produktions- und Fertigungsprozesse übernehmen und auch eine Unzahl Dienstleistungen anbieten können, würde nicht nur den Handlungsspielraum des Individuums extrem vergrössern, sondern ihn auch der ‘Pein der Arbeit’ entbinden, da er sich nun nicht mehr selber ernähren müsste, sondern von Maschinen genährt, gekleidet und technologisch ausgerüstet werden würde. Der Mensch hätte also seine gesamte Lebenszeit zur Selbstverwirklichung zur Verfügung und müsste sich keine Sorgen mehr um seine Arbeitsstelle oder die Bezahlung der Hypothek machen.
Fünftens
Einzig der Kapitalismus kann die Menschen in den Besitz jener Technologien bringen, die ihn nicht nur ferne Galaxien entdecken lassen werden, sondern ihn auch von Krankheit, Zerfall und Tod befreien werden, also den transhumanistischen Traum verwirklichen.
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Nochmal danke, Benjamin!
Kampf um Opel: medienwirksame Posen.
Samstag, 30. Mai 2009Habe heute gelesen, dass Opel jetzt definitv “mit Staatsgeld” gerettet werden soll. Dabei ist das gar kein Geld vom Staat. Es ist – unter anderem – mein Geld. Geld für einen Konzern, der zu viele Fehler gemacht hat. Und der zwecks Wahlkampftaktik überleben soll. Damit die Leute da nicht auf der Strasse stehen und wieder SPD/CDU wählen. Damit es mit der großen Koalition weitergeht und keinem Weh getan wird.
Aber der Opel-Facharbeiter wird noch selbst die Zeche zahlen. Wenn Opel nämlich weiterhin seelenlose Durchschnittsautos baut, er trotz allem arbeitslos wird und dann auch noch 25% MwSt. aufgedrückt bekommt, weil der “Staat” für Milliardenbürgschaften dann konkret einstehen muss. On top auch bei den Banken.
Und Kurt Beck (Foto oben) posiert kalkuliert (wer glaubt hier an Zufall, wenn unten die Blitze der Fotografen zucken) als Macher/Retter/Machtmensch/Landesvater am Fenster im Kanzleramt.
Herzlichen Glückwunsch, Deutschland. Zu diesem Personal! Die Frage ist doch, wie lange man dieses Spiel als abhängig Beschäftiger in diesem Land noch mitmachen will…
***
Und das HIER wäre ja auch fast Wirklichkeit geworden. Die Chinesen hatten wohl ein Angebot eingereicht. Dass das nichts geworden ist, kann ich mir nur so erklären, dass eine chinesische Lösung politisch von der Bundesregierung grundsätzlich nicht gewollt war. Dabei hätte man fernöstlichen Investoren nur raten können, jetzt mit Milliarden um sich zu schmeißen (so, dass sich keiner mehr wehren kann!), um endlich auf vernünftige Technik, Patente und Fabriken Zugriff zu haben. Chance vertan bzw. nicht zugelassen.
Stereo Total | Wir Tanzen Im Viereck
Montag, 4. Mai 2009Soziale Unruhen.
Montag, 4. Mai 2009Politiker befürchten Inflation durch Konjunkturhilfen.
Sonntag, 22. Februar 2009SUPERBONUS!
Donnerstag, 18. Dezember 2008Kein Spam … Chancen!
Donnerstag, 4. Dezember 2008Vor Wochen hat Euer meistermochi eine wunderbare Mail erhalten. Der Absender war Chemical Alis Sohn. Er bot mir lukrative Geldgeschäfte und hatte mich für diverse Kooperationen auserwählt. Leider landete sein Anschreiben in meinem Spamordner und ist inzwischen der knappen Vorhaltezeit zum Opfer gefallen.
“Chance vertan”, dachte ich schon.
Aber wie das so ist im Leben … manchmal darf man zwei Mal nach dem Glück greifen. Denn heute ist das hier in meinem Posteingang gelandet:
Lieber Freund,
Mein Name ist Mr. Baruti Mfana, ich bin der western Regional Auditor General der first national bank,süd afrika(FNB).
Ich kann Ihnen eine finanzielle Transaktion präsentieren, von der wir beide profitieren werden. Ich habe Ihre Daten während meiner Suche in ausländischen Branchenverzeichnissen gefunden.
Als Regional Auditor General der Bank gehört es zu meinen Aufgaben, am Jahresende einen Finanzreport an meine Hauptgeschäftsstelle zu senden.
Während ich standardmäßig eine Prüfung der Konten in unserer Datenbank durchführte, die auch einen Jahresabschlußbericht beinhaltete, entdeckte ich einen Betrag in Höhe von 5,500.000,00 US$ (fünf Millionen fünfhunderttausend US Dollar).
Dieser Betrag wurde nicht von meiner Hauptgeschäftsstelle registriert, es handelt sich hierbei um einen Mehrgewinn, den unsere Eastern Region Zweigstelle im letzten Quartal 2007
erwirtschaftet hat.Seitdem habe ich diese Summe in ein ESCROW Konto transferiert und veranlasst, daß sie diese Woche über eine Diplomatic Agency als Familieneigentum nach Europa versandt wird. Ich suche nun nach einem ausländischen Begünstigten, der den Fonds in Europa vom einem angegliederten Diplomatic Offshore Payment Office in Empfang nehmen kann.
Als eine Führungskraft der Bank kann ich nicht direkt mit diesem Geld in Verbindung gebracht werden, und nicht als Begünstigter auftreten. Daher benötige ich Ihre Hilfe, um das Geld treuhänderisch in Empfang zu nehmen, damit wir es danach teilen können.
Für Sie besteht praktisch kein Risiko, alles was Sie tun müssen, ist als ursprünglicher Einzahler aufzutreten, der dieses Geld bei der Diplomatic Agency deponiert hat.
Falls Sie mein Angebot akzeptieren und mit mir zusammenarbeiten, würde mich das sehr freuen. Sobald ich Ihre Antwort auf mein email adresse (mafanabaruti@gmail.com) und senden sie ihre(Adresse,email adresse und Telefonnummer) erhalten habe, werde ich Sie mit den Details vertraut machen und unser Treffen in Europa arrangieren.
Mit freundlichen Grüßen
Mr.Baruti.Mfana
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Ich bin sooo aufgeregt und werde mich bei ihm melden!
Also Kinder: Mein supersonderextra Weihnachtsgeld ist sicher. Damit kann endlich aussteigen und Dinge tun, die noch kein Mensch zuvor getan hat: die deutsche Imbißkultur nach Mallorca bringen, ein Gästehaus auf Borkum eröffnen und Eis im Park verkaufen.
HA! WUNDERBAR!
Klaus Zumwinkel und die Steuer.
Mittwoch, 3. Dezember 2008Ein Richter hat geschlampt.
Jetzt muss, ganz gleich wie der Prozess endet,
der Post-Mann nicht mehr ins Gefängnis. KLICK
Ist das Zufall? Ist das wirklich Zufall?
EDIT:
Goethe über Geld.
Freitag, 21. November 2008“Handelt einer mit Honig, er leckt zuweilen die Finger.”
Aus “Maximen und Reflexionen”.
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Ach es geht schon wieder so viel ums Geld bei meistermochi.
Aber es ist das Thema dieser Monate. Was will man machen?
Geld macht unabhängig.
Donnerstag, 20. November 2008Und nimmt Sorgen.
Machen wir uns doch nichts vor.
Nicht Kurt Tucholsky zur Finanzkrise.
Sonntag, 9. November 2008Folgendes…
Wenn die Börsenkurse fallen,
regt sich Kummer fast bei allen,
aber manche blühen auf:
Ihr Rezept heißt Leerverkauf.
Keck verhökern diese Knaben
Dinge, die sie gar nicht haben,
treten selbst den Absturz los,
den sie brauchen – echt famos!
Leichter noch bei solchen Taten tun sie
sich mit Derivaten:
Wenn Papier den Wert frisiert,
wird die Wirkung potenziert.
Wenn in Folge Banken krachen,
haben Sparer nichts zu lachen,
und die Hypothek aufs Haus
heißt, Bewohner müssen raus.
Trifft’s hingegen große Banken,
kommt die ganze Welt ins Wanken -
auch die Spekulantenbrut
zittert jetzt um Hab und Gut!
Soll man das System gefährden?
Da muss eingeschritten werden:
Der Gewinn, der bleibt privat,
die Verluste kauft der Staat.
Dazu braucht der Staat Kredite,
und das bringt erneut Profite,
hat man doch in jenem Land
die Regierung in der Hand.
Für die Zechen dieser Frechen
hat der kleine Mann zu blechen
und – das ist das Feine ja –
nicht nur in Amerika!
Und wenn Kurse wieder steigen,
fängt von vorne an der Reigen -
ist halt Umverteilung pur,
stets in eine Richtung nur.
Aber sollten sich die Massen
das mal nimmer bieten lassen,
ist der Ausweg längst bedacht:
Dann wird ein bisschen Krieg gemacht.
…macht über weite Teile Sinn.
Ist aber nicht von Kurt Tucholsky.
Sondern von dem hier.
Finanzkrise: Der Staat war nie weg!
Samstag, 25. Oktober 2008Hui hui! Der Staat ist ja jetzt ganz groß zurück, rettet Banken, Wirtschaft und Mittelstand.
Moment mal. Zurück?
Wenn man jetzt liest, wer die Hilfsinstrumente des Staates wirklich in Anspruch nimmt, wird man darin bestätigt, dass “Deutschland” nie weg war. Viel mehr haben vor allem die Landesbanken das große “neoliberale” Rad kräftig wirbeln lassen.
BayernLB, WestLB, HSH Nordbank: Der Staat und die Länder sitzen bankentechnisch offenbar tief in der Scheiße. Tiefer als Privatbanken? Wird sich zeigen. Vielleicht hat man in den Landesbanken ja auch nur ein Spiel mitgetragen, von dem man – wie sich jetzt zeigt – keine Ahnung hatte. Und so müssen die staalichen Häuser die Milliardenhilfen jetzt als erste Anfragen.
Wie auch immer.
Der Staat scheint nicht >>uns zu retten. Er scheint sich selbst und seine eigenen Institutionen zu retten. Somit ist der Jubel für den neuen starken Staat fehl am Platze. Er hat die Krise schließlich mit verursacht. Dann kann er jetzt auch Feuerwehr spielen! Und dazu kommt: Er gehört hinterfragt. Und an entscheidenden Stellen umgestaltet und personell umbesetzt.
Eines muss jedenfalls aufhören: der Jubel. Schließlich scheint der nur auf hervorragender PR zu fußen.
Ich bin ein Orakel.
Montag, 20. Oktober 2008Siehe hier: Finanzweisheiten: Gekko & meistermochi.
Ich zitiere mich selbst:
Das Problem, wenn man das denn nun zum Problem stilisieren will, ist die dadurch entstandene neue Ordnung: Der Westen hat sich runtergewirtschaftet. China, Russland und die Saudis kommen glimpflich davon und sitzen auf riesigen Devisenreserven. Schiere Kohle – nicht gebunden an faule Kredite, krumme Derivate oder sonstwas. Und mit diesem Geld können die jetzt in Seelenruhe Banken übernehmen und als Gönner die produzierende Wirtschaft refinanzieren.
Und jetzt das hier:
Spannend das alles!
Muss uns das jetzt Sorgen machen?
>>> Nicht, wenn man Minztee mag!
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Warren Buffet: “Greed is good!”
Freitag, 17. Oktober 2008Investorenlegende Warren Buffet gibt die Parole vor: “Kauft Leute!”
Und er sagt auch warum: “Sei ängstlich, wenn andere gierig sind,
und sei gierig, wenn andere ängstlich sind.”
Auch unbedingt eine Reise wert:
Die kuriose Website der Buffett-Holding Berkshire Hathaway.
Extrem geiler Name übrigens!











