Spiegel Online schreibt: “Junge Elite | Wir wollen etwas verändern”.

Und ich dachte die heute 20-35-Jährigen sind schlimm. Gerade eben lese ich aber von U20-Menschen auf Spiegel Online: “Wir haben ein leidenschaftliches Bild von Arbeit – Geld interessiert uns nicht”.

Aber gleichzeitig wird darüber gemeckert, dass das Kapital gesellschaftsintern ungerecht verteilt ist! Schon klar, wenn man anderen die dicken Fleischtöpfe überlässt…

Diese Leute sind die von Staat, Wirtschaft und Gesellschaft perfekt geformten Arbeitsroboter. Im Sinne von “…für einen Hungerlohn buttern wir unsere Persönlichkeit in ‘Projekte’. Das Maul aufmachen? Nee. Lieber online das zweite Ich pflegen”.

Wo soll das hinführen? Dieses Land hat sich Cyborgs erschaffen! Herr Jesus, was ist passiert?! Sind denn nur noch die Ü40-Jährigen normal geblieben?

Noch ein Indiz… Mensch-Maschinen… das Ziel? Nach Plan funktionieren:

“Und weil im nächsten Jahr die Gymnasialzeit in Baden-Württemberg um ein Jahr verkürzt wird, werden 2010 doppelt so viele Jugendliche ihr Abitur ablegen. “Das gibt dann ganz schön viel Konkurrenz um Studienplätze. Ich glaube, aus meinem Jahrgang traut sich niemand, ein Jahr mit Reisen zu verbummeln oder ein Freiwilliges Soziales Jahr zu machen. Zu groß ist Angst, von den anderen abgehängt zu werden.”

Dieses “nichts sagen, nicht auf die Strasse gehen” wird uns alle noch Kopf und Kragen kosten. Wir funktionieren lieber im System und denken, dass wenn wir nur hart genug anpacken, alles schon werden wird und wir etwas “verändern”. Das ist so eine Scheiße! Da drehen sich ganz andere Räder und du passt besser auf, dass du nicht als Schmieröl endest!

Keine Ahnung wie unsere Generation jetzt heißt und weiß der Teufel wie die Nachrücker sich nennen: Aber diese Art widert mich an und ich kotze mich selber an! Werde das Gefühl nicht los, dass ich von der Denke her zwischen Kohorte “Tempo” und Kohorte “Neon” feststecke und gar nicht mehr weiß, wohin das alles führen soll…

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5 Kommentare zu „Spiegel Online schreibt: “Junge Elite | Wir wollen etwas verändern”.“

  1. tante vernunft sagt:

    die ersten werden die letzten sein. das wird die jüngste burn-out- generation aller zeiten…

  2. meistermochi sagt:

    du meinst schön langsam machen während sich alle anderen in den innerhalb der nächsten 10 jahre in die psychiatrie wegkaspern? um dann zu übernehmen?

  3. tante vernunft sagt:

    ist doch nen guter plan?! wir werden chillige weltherrscher!

  4. willi sagt:

    Tja lieber meistermochi, du bist einfach alt und passt nicht mehr in diese Welt. Selber ein ü40er mache ich gerade die Erfahrung, dass sich die Geschichte in 4 Phasen vollzieht: die Rebellion in der Pubertät -Der Versuch das Vernünftige zu tun und den Wahnsinn normal finden- Kopfschütteln, wenn man feststellt, das man es nicht hinkriegt und schließlich – “facepalm”.
    Dann ist man endlich alt und ein bisschen schräg. Wir müssen nur aufpassen, das wir nicht vor den jungen Eliten in der Klapse landen, dann könnte der Plan klappen und wir gehen tollen Zeiten entgegen.

  5. meistermochi sagt:

    bei der burn-out-quote darf man dann ja wohl noch hoffnung haben. au mann…

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