Kampf um Opel: medienwirksame Posen.

Habe heute gelesen, dass Opel jetzt definitv “mit Staatsgeld” gerettet werden soll. Dabei ist das gar kein Geld vom Staat. Es ist – unter anderem – mein Geld. Geld für einen Konzern, der zu viele Fehler gemacht hat. Und der zwecks Wahlkampftaktik überleben soll. Damit die Leute da nicht auf der Strasse stehen und wieder SPD/CDU wählen. Damit es mit der großen Koalition weitergeht und keinem Weh getan wird.

Aber der Opel-Facharbeiter wird noch selbst die Zeche zahlen. Wenn Opel nämlich weiterhin seelenlose Durchschnittsautos baut, er trotz allem arbeitslos wird und dann auch noch 25% MwSt. aufgedrückt bekommt, weil der “Staat” für Milliardenbürgschaften dann konkret einstehen muss. On top auch bei den Banken.

Und Kurt Beck (Foto oben) posiert kalkuliert (wer glaubt hier an Zufall, wenn unten die Blitze der Fotografen zucken) als Macher/Retter/Machtmensch/Landesvater am Fenster im Kanzleramt.

Herzlichen Glückwunsch, Deutschland. Zu diesem Personal! Die Frage ist doch, wie lange man dieses Spiel als abhängig Beschäftiger in diesem Land noch mitmachen will…

MEHR HIER.

***

Und das HIER wäre ja auch fast Wirklichkeit geworden. Die Chinesen hatten wohl ein Angebot eingereicht. Dass das nichts geworden ist, kann ich mir nur so erklären, dass eine chinesische Lösung politisch von der Bundesregierung grundsätzlich nicht gewollt war. Dabei hätte man fernöstlichen Investoren nur raten können, jetzt mit Milliarden um sich zu schmeißen (so, dass sich keiner mehr wehren kann!), um endlich auf vernünftige Technik, Patente und Fabriken Zugriff zu haben. Chance vertan bzw. nicht zugelassen.

Schlagworte: , , , , , , , , , , , , , , ,

3 Kommentare zu „Kampf um Opel: medienwirksame Posen.“

  1. Markus sagt:

    Opel als marke ist nicht zukunftsfähig. und der staat sollte keine steuergelder dafür verprassen. die grossen autobauer wie vw, daimler oder bmw hätten interesse gezeigt wenn es sich mit opel geld verdienen ließe.

  2. meistermochi sagt:

    audi hat 10/15 jahre gebraucht, um nicht mehr das “beamten- bzw. opamobil” zu sein. opel hat nicht mal ein jahr, um irgendwas zu reißen. aussichtslos!

    da wird man ja zum guttenberg-sympathisanten.

Kommentieren