Ich sitze am Fenster. Schaue in den Regen. Graue Tropfen auf der kalten Scheibe. Graue Vögel unter grauen Dächern. Sie plustern sich auf und beobachten graue Menschen in grauen Autos auf dem grauen Parkplatz. Ihre Gesichter sind grau. So wie der Himmel. So wie die Wolken. So wie die Pfützen. So wie die Bäume. So wie der Tag.
Die Menschen ziehen die Mäntel zu. Der Regen wird stärker. Der Wind bläst. Tropfen wirbeln wild. Tüten flattern über den Asphalt.
Ein Kind fällt hin und der Regen hört auf.
Ich schaue über den Parkplatz und über die Gewerbebrache dahinter. Ein Riese lukt über das Dach. Sein borstiges rotes Haar kreiselt im Wind. Ich winke ihm zu. Er kneift die Augen zusammen und späht quer herüber in mein Fenster. Er winkt kurz zurück, senkt die Hand und duckt sich hinter die Fassade.
Ich lehne mich nach hinten.
Versinke im Sitz. Die Wolkendecke bricht auf, die Sonne kommt raus, der Wind flaut ab, ich öffne das Fenster, schreibe einen Reim, nippe am Glas, sehe die Vögel, schließe die Augen, atme durch, strecke mich, gähne, beuge mich runter, greife meine Tasche, krame nach Zeug, spüre feuchtwarme Brise, Zettel flattern, ich richte mich auf, haue unter die Tischkante, rubbele meinen Kopf, schaue aus dem Fenster.
Kinder, Kinder. Der Paul Breitner. Was ‘ne coole Sau. Hier als
Macher auf der Tribüne des Münchner Olympiastadions inmitten
der goldenen 80er. Da war er Mitte 40, nach einer fantastischen
Karriere inaktiv und “Unternehmer”.
Vladimir Ossipoff. Geboren in Russland, aufgewachsen in Japan, Studium in den USA.
Kann man behaupten, der Mies van der Rohe Ozeaniens? Hawaiis? Maybe. Jedenfalls ein Schöpfer fantastischer Architektur. Muss man sich angucken! Tolle Linien, viel Design, viel Natur. Die Fusion von Grün und Stein. Perfekt!
Es war einmal ein bezauberndes, pastellfarbenes Reh. Es lebte auf einer rosa Lichtung. Eines Tages traf unser kleines Reh ein zuckersüßes Pony.
Und das Pony nieste Blütenstaub und das Rehlein auch. Und der Blütenstaub wirbelte lieblich durcheinander, ein puscheliger Hase lachte hinter einem flirrend silberlich funkelnden Büschlein und ein güldenes Lämmchen gab lieblichen Laut aus der Ferne.
Gleich darauf wuchs eine wunderschöne Blüte auf der Lichtung und aus dem Blütenstaub der feinen Flora entsprang: das Ponyreh.